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Beim Neubürgerempfang 2011 in der Festhalle:

Nachricht vom: 16.11.2011

Neuer Brühler Gesangverein begrüßte Neubürger
Neubürger und die ausgezeichneten Brauchtumspfleger

Neubürger und die ausgezeichneten Brauchtumspfleger

Der gemischte Chor „Fine Art Music“, der seit zwei Jahren in der Schillerschule seine wöchentlichen Singstunden abhält und der sich mittlerweile selbständig gemacht und vor wenigen Wochen als „Brühler Verein“ gegründet hat, empfing die Brühler  Neubürger 2011 zusammen mit Bürgermeister Dr. Ralf Göck in der neuen Festhalle – beide erhielten Beifall. Danach folgte bei der jährlichen Auszeichnung Ehrenamtlicher der farbenfrohe Auftritt der Fasnachter und der gediegene Auftritt der Brauchtumsgruppen in der Hufeisengemeinde.

"Fine Art Musik" auf der Bühne der Brühler Festhalle

 

„Es freut mich sehr, dass nicht nur unsere neuen Brühler Sängerinnen und Sänger hier heimisch geworden sind, sondern heute freuen wir uns auch über 30 angemeldete Neubürger-Familien, die hierher in die Festhalle gekom­men sind, um sich ein wenig über Ihre neue Heimatgemeinde zu in­formieren und Kontakt zu anderen Bürgern zu finden“, freute sich Bürgermeister Dr. Göck, und stellte seinen Gästen ihre neue Heimatgemeinde vor.

In seiner Begrüßung nannte er neben Realschulrektor Bernhard Gantner und Jahnschule-Chef Michael Körber einzelne Gemeinderäte und die Fasnachts­prinzessinnen, Kristina I mit königlichem Narrenherz von den Brühler Kollerkrotten und Prinzessin Jasmin I. aus der Glitzerwelt, von den „Rohrhöfer Göggeln“.

Die Rathaus-Amtsleiter und einige Kindergartenleiterinnen sowie die Leiterinnen der beliebten Hort-Einrichtungen Anne Fonje und Maria Rupprecht waren dabei und beantworteten Fragen. Auf der Festhallen-Empore hatten Gemeinde-Einrichtungen, die Volkshochschule und Vereine Informations-Stellwände aufgebaut.

Dr. Göck wies auf im Vergleich zu anderen baden-württembergischen Gemeinden niedrige gemeindliche Steuersätze hin: „Da wir überdies umsichtig gewirtschaftet haben, verfügen wir noch über eine ordentliche Rücklage, die uns in die Lage versetzt, unsere bestehenden öffentlichen Ein­richtungen so in Schuß zu halten, daß diese auf einem modernen technischen Stand sind.“ So strebe man auch an, das hochdefizitäre Hallenbad aufrecht zu erhalten.

Sehr vorsichtig hingegen sei man, was Erweite­rungen oder gar Neubauten von öffentlichen Einrichtungen angeht, denn deren Folgekosten seien zum Teil beträchtlich: „So haben wir uns vor Jahren entschieden, kein neues Bürger­haus / Fest­halle auf der grünen Wiese zu bauen, sondern diese Festhalle hier stets auf einem modernen technischen Stand zu halten und das öffent­liche Leben weiterhin im Ortskern stattfinden zu lassen.

„Ich lade Sie alle herzlich ein, unsere vielfältigen Angebote in diesen Räumen von den Gesundheitsvorträgen bis hin zu Karnevalssitzungen wahrzunehmen“, freute sich Dr. Göck die neue Halle nach zwei Jahren Bauzeit  wieder nutzen zu können. „Großstädtisch“ habe eine Besucherin das Brühl-Rohrhofer Kulturprogramm genannt, wies er auf die vielen Highlights hin.

Ein Argument für die Neubürger seien die guten Kinderbetreuungsmöglich­keiten: genügend Plätze für alle Altersstufen, und ab Januar könne man auch zwei zusätzliche Tagesstätten-Angebote machen, hofft er auf eine rechtzeitige Fertigstellung des Gemeindekindergarten-Anbaus.

In den beiden Grundschulen gibt es eine umfängliche Kernzeit- und Hortbetreuung - die Jahnschule werde 2012 erweitert, um Platz für noch mehr Hortgruppen zu schaffen.

Für Kinder und auch für die Erwachsenen biete die Gemeinde ein Ferien- und ein Kulturprogramm, das es in sich habe: „Beim Kinderferienprogramm bieten wir 2012 erstmals eine Woche Ganztagesbetreuung für das mittlere Alter bei dem Mitmachzirkus „LiLaLu“ in Schwetzingen an“, so Göck.

Erwähnt wurden die Sportvereine mit zwei nagelneuen Kunstrasenplätzen, aktive kirchliche Gruppen und die „AG 60 plus“, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, in unseren Schulen in Brühl und Ketsch ehrenamtlich Betreuungs- und Hilfeangebote zu machen – und nicht zuletzt die Internetseite www.bruehl-baden.de auf der alle Angebote nachzulesen seien.

Nach einem Zwischenspiel von „Fine Art Music“ und dem Dankeschön an die Damen und Herren um Chorleiter Joe Völker und Vorsitzende Silvia Klingel schritt Bürgermeister Dr. Göck zum Ehrungsblock: „Heute abend möchte ich Ihnen also die Frauen und Männer vorstellen, die sich um die Brauchtumspflege verdient machen“, begann er und bald war die Bühne bevölkert von Gardemädchen – und –jungen, von bunt kostümierten Schautänzerinnen und einer „Goggel“-Zunft, von den Prinzessinnen und ihren Präsidenten Frank Möltgen und Gerhard Luksch, die über ihre Aktivitäten berichteten.

Für die  „Brühl-Rohrhofer Kerweborscht“ sprach Werner Fuchs in gereimter Form über die „Kerweschlumpel“ und die Jadghornbläser ließen sich ebenso hören und die Salutschützen zeigten sich ebenfalls in vollem Ornat.

„Herzlichen Dank an alle für viele Stunden der Unterhaltung, die wir mit Euch das Jahr über erleben dürfen“, dankte der Bürgermeister allen Geehrten, bevor er zum gemütlichen Teil überleitete.