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Bürgermeister Dr. Ralf Göck vereidigte den neuen und verabschiedete den alten Jugendgemeinderat

Eine unverzichtbare Institution
Der alte und der neue Jugendgemeinderat

Der alte und der neue Jugendgemeinderat

„Sie sind wichtig“, daran ließ Bürgermeister Dr. Ralf Göck anlässlich der kleinen Vereidigungs- und Verabschiedungszeremonie für alte und neue Jugendgemeinderäte im Ratssaal keinen Zweifel. Für Göck, aber auch die Mitglieder des „großen“ Gemeinderates, ist der Jugendgemeinderat eine unverzichtbare Institution.
Seit genau zwölf Jahren gibt es in der Hufeisengemeinde einen Jugendgemeinderat. Allein das ist schon ein großer Erfolg. Für Göck, aber auch Michael Till (CDU) und Klaus Triebskorn (GL), ist dieser Rat „ein Sprachrohr der Kinder und Jugend“, mit dem soweit als möglich sichergestellt werden kann, dass die Belange und Interessen der kommenden Generation im politischen Tagesgeschäft nicht unter die Räder kommen.
Bevor der Bürgermeister die Mitglieder des kommenden Jugendgemeinderates vereidigte, verabschiedete er mit Annika Frank, Katja Renkert, Dominique Stein, Matthias Megerle und Karl-Heinz Neudendorf fünf altgediente Jugendgemeinderäte. Allen drückte das Gemeindeoberhaupt seinen Dank aus. „Ihr Engagement war alles andere als selbstverständlich und hat Wirkung gezeigt.“ Dabei ging es neben der Organisation zahlreichen Freizeitaktivitäten und Öffentlichkeitsarbeit unter anderem auch um Radwegbeleuchtung, Nahverkehrsinitiativen und Ausstattung von Spielplätzen. Einiges wurde erreicht, was natürlich nicht heißt, dass auf die Neuen keine Arbeit zukomme. Im Gegenteil, auch für den auf zwei Jahre gewählten Rat mit Carolin Klein (Vorsitzende), Michelle Klein, Selina Ganz, Maximilian Schröder, Domenic Wunsch, Carolin Riese, Evangelios Doumpas, Maurizio Teske, Felix Broich, Melina Arnold, Gerrit Jürgensen und Jennifer Reinmuth gibt es genügend Projekte, wie Veranstaltungen zur politischen Bildung, Organisation von Konzerten oder Verbesserungen im Radwegenetz. Göck hob hervor, dass die Arbeit in einem Jugendgemeinderat nicht nur nach außen gerichtet sei, sondern auch im Inneren Folgen habe. „Ihr lernt auch Demokratie.“ Diskussionen müssen strukturiert werden, Argumente ausgetauscht und am Ende soll eine Entscheidung stehen, die alle gemeinsam tragen. Manchmal sei dies mühsam, aber es sei eben auch die Grundlage unserer Gesellschaft. Und insofern ist der Jugendgemeinderat tatsächlich eine unverzichtbare Institution.

Stefan Kern