Die Geehrten: Mitwirkende beim „Stadtradeln“ und bei „Wir schaffen was“.

Dienstag, 20. November 2018

200 Gäste beim Neubürgerempfang und Ehrungsabend 2018:

Rekordeinwohnerzahl und Radler-Ehrung

Publikum beim Neubürgerempfang

„Sowohl die Lehrer, Erzieherinnen und Pfarrer als auch die Vereinsvorstände übernehmen eine wichtige und wertvolle Funktion für unsere Neubürger“, dankte ihnen Bürgermeister Dr. Ralf Göck beim Neubürgerempfang 2018, bei dem auch ehrenamtlich im Umweltschutz Aktive gewürdigt wurden, „sie alle führen viele Menschen überhaupt erst an unsere Gemeinde heran. Sie übernehmen eine Integrationsaufgabe, die nicht zu unterschätzen ist. Sie helfen vielen Neubürgern, sich am neuen Wohnort möglichst bald heimisch zu fühlen“. Und das gelte genauso für Flüchtlinge, von denen auch 2018 wieder einige nach Brühl kamen.

Neben Begrüßungsworten des Bürgermeisters und einer Bilderserie auf der Leinwand im Hintergrund waren Möglichkeiten und Angebote in Brühl und Rohrhof auf Stellwänden zu sehen und einige der Verantwortlichen aus öffentlichen Einrichtungen, Vereinen und bürgerschaftlichen Initiativen gaben gerne Auskunft.

 

Viele Gemeinderäte, Ehrenbürger sowie MdL Kern und Ex-MdL Grünstein waren dabei, hier: Gemeinderäte Roland Schnepf und Wolfram Gothe, Bürgermeister i.R. Günter Reffert und MdL i.R. Rosa Grünstein

 

„Wir sind im Laufe dieses Jahres auf über 14.400 Einwohner gewachsen, was ein neuer Rekord für uns ist, auch wenn sich das Wachstum in den letzten Monaten abgeschwächt hat, weil unsere Neubaugebiete schon fast aufgesiedelt sind“, gab der Bürgermeister bekannt. Er ermutigte die Neubürger sich in Brühl zu zeigen und ihren neuen Lebensabschnitt nicht nur alleine zu beginnen, sondern im Zusammenwirken mit anderen „Dies hat auch einen positiven Einfluss auf ihre Gesundheit“, erinnerte er an die Aussagen beim 20. Gesundheitsforum wenige Stunden zuvor an gleicher Stelle: „Soziales Engagement verlängert ihr Leben“.

 

An Stellwänden konnten sich die Gäste informieren

Mit dem Konzertchor „Fine Art Music“, der wieder den musikalischen Rahmen bildete, zeige man beispielhaft, was in Brühl geboten werde, „denn mit „Fine Art Music“ haben sich Menschen für Brühl als Heimstatt ihres Chores entschieden, die in der Region leben. Unsere Gemeinde ist zentral gelegen, bietet viel für die Kultur.“

 

Warben für Ihr Konzert am 24. November: Fine Art Music

Aber er sehe auch immer wieder Beispiele für nachbarschaftliche Hilfen und den Einsatz für Gemeinschaftsprojekte: „Ich erinnere an die Blutspender, an die Nachbarschaftshilfe oder an unsere aktive Feuerwehr und das Rote Kreuz, die dafür sorgen, dass wir alle uns hier in Brühl sicher fühlen können.“

Er wünschte den Neubürgern gute Erfahrungen in unseren Vereinen und kirchlichen Institutionen, auch beim Sport, wo Brühl mit Hallen und Plätzen aller Art gut ausgestattet sei. „Aber auch ganz ungewöhnliche Angebote wie z.B. die Gruppe „AG 60 plus“, die sich auf die Fahnen geschrieben hat, in unseren Schulen in Brühl und Ketsch ehrenamtlich Betreuungs- und Hilfsangebote zu machen, da wird Schach gespielt, es werden Vokabeln abgehört oder über die Arbeitswelt gesprochen. Pensionierte Lehrer, aktive Vorruheständler, engagierte Frauen und Männer sind eingeladen dort mitzumachen“

Schließlich würdigte der Bürgermeister Menschen, „die auf ganz einfache und effektive Weise im Umwelt-Bereich mitwirkten.“ Es ging um die beiden bürgerschaftlichen Aktionen „Stadtradeln“ und „Wir schaffen was“.

„Unsere über 130 Radler und die 20 Müllsammler auf der Kollerinsel hatten eines gemeinsam: sie setzten sich für die Umwelt ein, indem sie Wege ohne Abgase oder wenig Stromeinsatz zurücklegten und indem sie ein Landschaftsschutzgebiet säuberten“, würdigte Göck diesen Einsatz und rief dazu auf, 2019 vom 18. Mai bis zum 7. Juni wieder mitzumachen, „denn wir wollen die ca. 30.000 Fahrrad-Kilometer aus 2018 verbessern“.

 

Die Gewinner aus dem Kreis der Neubürger und der „Stadtradler“ mit Sandra Kosel (li.) und Glücksfee Silvia Klingel (2. re.), denen Bürgermeister Dr. Göck (re.) für ihr Mitwirken gedankt hatte.

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