Die anwesenden Mehrfach-Blutspenderinnen und –Blutspender 2018 zusammen mit der 1.Vors. DRK OV Brühl Dagmar Fritz (li.), Bürgermeister Dr. Ralf Göck (re) und Prof. Dr. Michael Müller-Steinhardt (Mitte hinten)

Mittwoch, 14. November 2018

Blutspenderehrung 2018

Kurz vor Sankt Martin veranstaltete die Gemeindeverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz Brühl die diesjährige Blutspenderehrung - eine Steilvorlage für die 1. Vorsitzende Dagmar Fritz: Wie Sankt Martin als Soldat seinen Mantel mit einem Bettler in einer kalten Nacht geteilt habe, damit dieser nicht erfriert, zog sie Parallelen zu den Mehrfach-Blutspendern als St. Martin und St. Martina, die ja ihr Blut teilen, damit andere weiterleben könnten. Sie bedankte sich in Ihrer Begrüßungsansprache bei allen Mehrfachblutspendern, weil es nicht selbstverständlich sei, dass Menschen zur Blutspende gehen und ihr Blut mit anderen teilen und freute sich auch über die Teilnahme von Prof. Dr. Michael Müller-Steinhardt vom DRK-Blutspendedienst.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Dr. Ralf Göck der Vorsitzenden Dagmar Fritz und lobte auch dieses Jahr wieder alle Aktiven des Ortsvereins für die ausgezeichnete Organisation und Durchführung der monatlichen Blutspendeaktionen im DRK-Heim und natürlich der Sanitäts- und Rettungsdienste in der Festhalle, bei sportlichen Ereignissen, beim Sommerfest oder bei der Kerwe, die sie mit Begeisterung leisteten. Göck freut sich, dass sich die Brühler Bürger dank dem DRK sicherer fühlen können.

Sein Dank und seine Anerkennung richtete sich natürlich ganz besonders an die Mehrfach-Blutspenderinnen und Blutspender, die 10, 25 und 50 Mal Blut gespendet haben.

„Sie alle, die Sie sich zum wiederholten Mal zu einer Blutspende bereit erklärt haben, sind der beste Beweis für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft, wenn es um lebensrettende Hilfe geht. Sie haben gezeigt, dass Ihnen Ihre Mitmenschen nicht gleichgültig sind. Sie haben ermöglicht, dass in vielen Fällen Leben gerettet werden konnte. Denn medizinische Kunst würde oft versagen, wenn kein Spenderblut zur Verfügung stünde“, sagte er und merkte an, dass man mit derart vorbildlichem Verhalten dazu beiträgt, dass der Gedanke der Solidarität in unserer Gesellschaft im wahrsten Sinne des Wortes „mit Leben gefüllt“ werde.

Auch Prof. Dr. Michael Müller-Steinhardt vom Institut für Transfusionsmedizin und Immunologie Mannheim bedankte sich für die Mehrfach-Blutspenden, weil es dadurch möglich wird, dass Blut ständig zur Verfügung steht – denn Blut kann immer noch nicht künstlich hergestellt werden. Er freute sich, wieder in Brühl bei der Blutspenderehrung zu sein, weil ihm diese Veranstaltung so gut gefällt. Er „freute“ sich natürlich auch, dass „Blutspenden“ im Ortsverein ein so großes Interesse findet und sich das DRK auf die ca. 900 Blutspenden aus Brühl eigentlich verlassen kann. Er lobte die monatlich durchgeführten Spendeaktionen im DRK-Heim und die damit verbundene Organisation. In seiner Ansprache erinnerte er an Karl Landsteiner, der im Jahre 1900 mit der Aufschlüsselung der A-B- 0 – Blutgruppen die Grundlage für eine sichere Bluttransfusion entdeckte.

Die Ehrungen nahmen Dr. Ralf Göck und Prof. Dr. Müller-Steinhardt gemeinsam und mit bewährter Unterstützung von Gemeinde-Mitarbeiterin Anita Kloiber vor. Den anwesenden Spenderinnen und Spendern wurde neben der Ehrennadel und Urkunde des DRK ein Präsent der Gemeinde überreicht.

Für zehn Blutspenden erhielten die Ehrennadel in Gold: Sandra Ditzenbach, Ruth Eppel, Melanie Fell, Martina Fertig, Kerstin Gund, Alexander Haas, Rosemarie Merkel, Rebecca Michael, Lisa Naber, Tobias Termin und Michail Vasiliadis.

Die Blutspender-Ehrennadel in Gold mit goldenem Lorbeerkranz und eingravierter Spendenzahl „25“ wurde an Hilde Brauch, Jörg Goos, Thomas Götze, Jens Gredel, Ursula Helmle und Klaus Stumpf verliehen.

Für 50 Blutspenden wurde mit der Ehrennadel in Gold mit goldenem Eichenkranz und eingravierter Spendenzahl „50“ Margarete Völker geehrt.

Die hervorragende musikalische Umrahmung der Veranstaltung übernahm das Gitarrentrio der Jugendmusikschule Brühl, Moritz Barbarino, Oscar Ruffler und David Strüder, die jetzt unter dem Namen „Gitarrenspieler Partei Deutschland“ auftreten. Zum Beginn der Veranstaltung bekannte Barbarino ihre Liebe zu südamerikanischer Musik und das Trio begann mit einem Geburtstagslied. Seiner Meinung nach passt das gut zum Blutspenden, weil mit jeder Blutspende ja auch ein neuer Geburtstag gefeiert werden kann.

Nach dem Ende des offiziellen Teils waren die Anwesenden zum Sektempfang eingeladen.

AK

 

Linktipp

Aktuelles aus der Region in der Schwetzinger Zeitung lesen und im digtialen Kabel-TV erleben unter:

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.