Der interessierten Michèle Crocheton (Präsidentin des Partnerschaftskomitees), Marie-Christine Ségui (Bürgermeisterin) und Guy Martin (Gemeinderat) erklärt Helmut Mehrer, was zu einem guten Stollen gehört.

Mittwoch, 6. Dezember 2017

Christstollen und Weihnachtsgutsel als Brühler Botschafter beim Ormessoner Weihnachtsmarkt

Helmut Mehrer beim Weihnachtsmarkt in Ormesson

Beides liegt dem engagierten früheren Gemeinde- und Kreisrat Helmut Mehrer am Herzen: die Brühler Senioren und die Partnerschaft mit Ormesson. Deswegen moderierte er nicht nur die vorweihnachtliche Feier der Gemeinde am Freitagmittag, sondern vollbrachte noch am gleichen Abend die sportliche Leistung, mit 30 Kilogramm Weihnachtsgebäck (aus der Brühler Bäckerei Lutz) per TGV vom Mannheimer Hauptbahnhof an den „Gare de l’Est“ zu fahren, wo ihn seine Ormessoner Gastgeber, Jacques Crocheton und Gemeinderat Guy Martin, abholten und mit seiner wertvollen Fracht ins „Centre Culturel“ zum Weihnachtsmarkt brachten. Dort fanden die 40 Stollen und 40 Pakete Weihnachtsgutsel am Samstag und Sonntag wissbegierige Käufer: „Wann werden die Stollen gebacken? Was ist alles drin? Kann man sie aufbewahren, und wie?“

Die Reise war ein Erfolg: Alle Stollen wurden verkauft – bis auf zwei, die Bürgermeister Dr. Göck, mit dessen Unterstützung Mehrer die Reise angetreten hatte, seiner Kollegin Marie Christine Ségui und der Partnerschaftspräsidentin Michèle Crocheton mit allen guten Wünschen zum Weihnachtsfest überreichen ließ. Mit ihrem Dank an Brühl für die Geschenke hoben die beiden Verantwortlichen den Wert der Brühler Präsenz auf dem Weihnachtsmarkt hervor: „Auf diese Weise werden die Partnerschaften mit allen Gemeinden, auch dem englischen Northallerton, dem libanesischen Roum und der portugiesischen Partnerin Penela im Bewusstsein der Stadt verankert.“

Wichtig für Helmut Mehrer, der am späten Sonntagabend wohlbehalten zurückkehrte, waren jedoch die Gespräche mit Mme Crocheton und ihrer Mannschaft, etwa das Bemühen, den Brexit mit französisch-englischen Kontakten zu überwinden oder auch den sorgengeplagten Libanon zu unterstützen. Im Vordergrund standen freilich die Kontakte Brühl-0rmesson: die erfreulichen Erinnerungen an die zurückliegenden 40 Jahre, das gelungene Jubiläum im Sommer, die Vorbereitung des deutsch-französischen Tages am 19. Januar 2018 und der Wunsch des Chors Viva Voce, relativ zeitnah in Brühl aufzutreten - eine Partnerschaft, so entstand der Eindruck, bilde immer weitere Kreise wie ein Teich, in den ein Stein gefallen ist.

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