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Volker Schebesta trug sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Volker Schebesta trug sich in das Goldene Buch der Gemeinde ein.

Donnerstag, 8. Oktober 2020

Eintrag ins Goldene Buch: Staatssekretär Volker Schebesta zu Besuch in Brühl

Nach Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann 2019 trug sich in der letzten Woche nun ihr Staatssekretär Volker Schebesta (CDU) in das Goldene Buch der Gemeinde ein, auch der Ort war der gleiche - und natürlich das Thema: Wie könnte das geplante „Kinderbildungszentrum“ an der Schillerschule gefördert werden? Dazu kam Schebesta auf Einladung des CDU-Landtagskandidaten Andreas Sturm nach Brühl, um sich von Bürgermeister Dr. Ralf Göck und den Gemeinderäten Jens Gredel und Heidi Sennwitz (FW), Hans Faulhaber (CDU) sowie Gabriele Rösch und Hans Hufnagel (SPD) detailliert informieren zu lassen.

Kultusministerin Dr. Susanne Eisenmann (CDU) hatte das Vorhaben ja öfter als „Leuchtturmprojekt“ gelobt. Die kommunale Kinderbetreuungseinrichtung rund um die Schillerschule könnte sogar Vorbild für die baden-württembergische Bildungs­landschaft werden, hieß es da. Das Großprojekt war im Mai 2018 vom Gemeinderat genehmigt worden. Für fast 7 Millionen Euro sollen ein Anbau für den Sonnenschein-Hort und der Umbau des Pavillons zum zweiten kommunalen Kindergarten auf den Weg gebracht werden.

Krippe, Kindergarten und Grundschule, alles inklusive fachlicher Hortbetreuung auf dem Campus an der Schillerschule. Nebenan befinden sich Sporthalle, Hallenbad und Bücherei. Besser könnte es nicht sein. Die jüngsten Brühler dürften vom ersten Kindergartenjahr bis zum Ende der Grundschule an einem Ort bleiben.

Schulleiterin Dorothe Schmidt-Schulte, Hortleiterin Tamara Obert und Sachgebietsleiter Benjamin Weber zeigten den Gästen beispielhaft die gut ausgestatteten Klassenzimmer und Horträume

„Eine wichtige Angelegenheit“

Der Neubau soll an die Nordfassade des Hauptgebäudes kommen. Aber nur, wenn für das Millionen-Euro-Projekt auch Investitionszuschüsse fließen. Der Anbau sei eine „für die Zukunft unserer Gemeinde und unseren Familien wichtige Angelegenheit“, appellierte Göck an den Staatssekretär im Ministerium für Kultus, Jugend und Sport. Wenn die Gemeinde ein Gebäude für die Ganztagsbetreuung errichte, wäre „eine Bezuschussung geboten, unabhängig davon, ob es als Ganztagsschule oder als Hortbetreuung organisiert wird“.

Kultusministerin Eisenmann mache „sehr engagiert“ Druck in Richtung Berlin, um die besondere Situation Baden-Württembergs hervorzuheben, führte Schebesta aus. Sie habe auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey klargemacht, dass bei der Auszahlung von 750 Millionen Euro zum Ausbau der Ganztagsangebote in Grundschulen die kommunalen Angebote in Baden-Württemberg davon nicht profitieren würden.

Die Mehrzahl der Eltern und Schüler würde ein flexibles Betreuungsangebot bevorzugen, deshalb müssten diese auch bei den Förderrichtlinien berücksichtigt werden. „Wir können noch nicht sagen, dass Brühl weiterplanen soll“, meinte Schebesta. Man wolle sich aber verstärkt um die Bundesmittel bemühen: „Wir glauben, dass flexibel gut ist und dass die Angebote in kommunaler Hand auch gut sind.“

Flexibilität ist nachgefragt

Die Gemeinde wolle sich nicht überlegen müssen, doch eine „von den Lehrern der Schiller-Grundschule überhaupt nicht gewünschte und auch von den Eltern nicht für nötig gehaltene“ Ganztagsschule zu errichten, um Fördermittel zu erhalten, formulierte Göck in einem Schreiben, das er dem Staatssekretär nach Stuttgart mitgab. Wenn der Bund tatsächlich nur Ganztagsschulen fördere, müsse die Gemeinde aber so handeln. Der Bürgermeister wies noch darauf hin, dass der Hort sehr gut angenommen werde und längere Betreuungszeiten als der Ganztagsschulbetrieb biete. Von dem Alternativvorschlags Göcks, dass die Schule die „Fachaufsicht“ über das Hortangebot übernehme, um die Förderungsrichtlinien zu erfüllen, zeigte sich der Staatssekretär wenig begeistert, befürchtet er doch dann zusätzliche Personalkosten in den Schulen, „obwohl es doch bei Ihnen funktioniert“. Im Interesse der Eltern für ihre Kinder müsse es im Land „mehr Offenheit für unterschiedliche Angebote geben“, so Schebesta. Für die weitere Planung sollte eine baldige Entscheidung über das Bauvorhaben her, meinte Göck: „Überdies sehen wir enorme Einsparungsmöglichkeiten für Land und Gemeinden durch eine aufeinander abgestimmte Nutzung der Räume für Schule und Schulkindbetreuung.“

 

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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