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Das Apfelbäumchen wurde von den Bauhof-Mitarbeitern Riehl und Schneider gut gesichert.

Das Apfelbäumchen wurde von den Bauhof-Mitarbeitern Riehl und Schneider gut gesichert.

Dienstag, 16. November 2021

Erster Baum für Klimaschutzprojekt in Brühl und Dourtenga gepflanzt

Klimapartnerschaft: Brühl und Dourtenga starten gemeinsames Projekt

Mit dem Einpflanzen des ersten Baums im Schulhof der Schillerschule begann die Umsetzung des Projekts „Schülerinnen und Schüler werden Klimapaten. Projektbegleitete Bildungsarbeit an Schulen in Brühl und Dourtenga unter Beteiligung der Bevölkerung für mehr Verständnis für den Klimaschutz und die Anpassung an die Folgen des Klimawandels“ im Rahmen der Klimapartnerschaft zwischen den beiden seit fast 25 Jahren verschwisterten Gemeinden Brühl und Dourtenga in Burkina Faso/Westafrika. In den nächsten Tagen werden zwei weitere Bäume in der Rohrhof-Schule und im Hort-Garten der Jahnschule gepflanzt.

Nachdem inzwischen die Durchführungsverträge mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) von Engagement Global für das 160.000 Euro schwere Projekt unterzeichnet sind, begannen die Arbeiten in Dourtenga und in Brühl. Nicht nur symbolisch wurde der erste Baum bei der Schillerschule eingepflanzt.

Im September 2017 war die Klimapartnerschaft begründet worden, 2019 wurde das Handlungsprogramm genehmigt und nun, nach einigen Nachbesserungen im Antrag, startete das erste gemeinsame Klimaschutzprojekt am 1. Oktober 2021. „Von der Ausarbeitung der Projektidee bis zur Bewilligung des Förderantrags hatte es nun doch einige Zeit gedauert“, dankte Bürgermeister Dr. Ralf Göck seinen beiden Mitarbeiterinnen Anna-Lena Schneider und Birgit Sehls für ihren unermüdlichen Einsatz. Die beiden haben nun drei Jahre lang bis Ende 2024 Zeit, das Projekt umzusetzen.

Konkret sieht das von den Gemeinden Brühl und Dourtenga gemeinsam ausgearbeitete Handlungsprogramm die Einführung von Baumpatenschaften in Brühl und die Pflanzung von 2.500 Bäumen in Dourtenga vor, und zum anderen die Anlage von zwei Versuchsflächen, auf denen landwirtschaftliche Anbaumethoden der beiden Preisträger des Alternativen Nobelpreises, Yacouba Sawadogo und Tony Rinaudo, getestet werden sollen.

Vom Klimawandel sind Länder wie Burkina Faso besonders hart betroffen. Sie leiden bereits jetzt massiv unter dessen Folgen. Der Wassermangel und die sich immer weiter ausbreitende Wüste sind dafür verantwortlich, dass sich die Bevölkerung, die sich hauptsächlich von der Land- und Viehwirtschaft ernährt, nicht ausreichend mit Lebensmitteln versorgen kann. Daher lebt der Großteil der Kinder in Armut und ist demensprechend unterernährt. Dem sollen die vorgesehenen Maßnahmen des Projekts entgegenwirken. Durch die Erprobung der speziellen Anbaumethoden soll die Bevölkerung für eine nachhaltige Bodenbewirtschaftung sensibilisiert werden, damit degradierte Böden wieder als Ackerfläche nutzbar gemacht werden können. Viele Familien in Burkina Faso und anderen afrikanischen Ländern profitieren bereits von den um ein Vielfaches gestiegenen Ernteerträgen, die durch die von Yacouba Sawadogo entwickelte Anbaumethode erreicht werden können.

Über die Bildungsarbeit erlernen die Schulkinder schon früh Verhaltensweisen zum Klimaschutz, zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels und den Möglichkeiten zur Verbesserung der Nahrungssituation. Durch die Anpflanzung von heimischen Obstbäumen wird langfristig nicht nur die Biodiversität gesteigert und ein schattiger Rückzugsort für die Schulkinder an heißen Tagen geschaffen, sondern eine weitere wichtige Nahrungsquelle erschlossen.

„Die Sensibilisierung der Kinder für die Bedeutung des Klimaschutzes soll im Unterricht begleitet werden“, so Schillerschul-Rektorin Dorothea Schmidt-Schulte. Um das anschaulich zu machen, können das Aufziehen und die Pflege eines eigenen Baumes den Schulkindern die in Dourtenga herrschenden Herausforderungen, speziell die Möglichkeit der Bewässerung, aufzeigen.

Mit dem Klimaschutzprojekt „Schülerinnen und Schüler werden Klimapaten“ soll sowohl in Dourtenga als auch in Brühl die Bevölkerung für die Themen Klimaschutz, Klimafolgen­anpassung und verantwortlicher und nachhaltiger Umgang und Erhalt der natürlichen Ressourcen sensibilisiert werden.

Über die drei mittelgroßen Schulbäume hinaus sollen in Brühl in den zweiten Klassen mit Setzlingen das Wachstum eines Baums im Unterricht bis zur vierten Klasse beobachtbar gemacht werden. Mit den „Ingenieuren ohne Grenzen“, die in Dourtenga unter den landwirtschaftlichen Versuchsfeldern Wasserrückhalte-Methoden ausprobieren werden, findet demnächst ebenso ein Austausch statt wie mit den Freunden in Dourtenga, die sich über die Zusage ebenfalls sehr gefreut haben und nun die Umsetzung vor Ort mit finanzieller Unterstützung aus Brühl und Bonn planen und dann angehen, wie Abel Abgas versicherte, der das Projekt vor Ort koordiniert.

Grundschulkinder aus allen Klassen der Schillerschule pflanzen mit ihrer Rektorin Dorothea Schmidt-Schulte sowie Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Klimaschutzmanagerin Birgit Sehls den ersten Klimapartnerschafts-Apfelbaum in Brühl. Mit dabei waren auch Klaus Triebskorn vom Verein für Umwelt- und Naturschutz sowie Dennis Riehl und Peter Schneider vom Gemeindebauhof.

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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