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Lasse Thiel (re) und Thomas Klafki beim Richtspruch nach dem Setzen des Richtkranzes

Lasse Thiel (re) und Thomas Klafki beim Richtspruch nach dem Setzen des Richtkranzes

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Freudiges Ereignis in luftiger Höhe

Mit dem Richtfest für den Erweiterungsbau des Sonnenschein-Kindergartens wurde auch ein weiterer Schritt in Richtung „Kinderbildungszentrum Brühl“ symbolisch getan. Der Rohbau vor dem Schillerschul-Pavillon, der den Kindergarten um drei Krippengruppen erweitern wird, ist so gut wie fertig, der Dachstuhl wurde aufgeschlagen. Zum Richtfest waren am letzten Freitag beteiligte Handwerker und Planer sowie die Fraktionen des Gemeinderates eingeladen.

Munter wurde schon am extra aufgebauten Faltpavillon mit der Aufschrift „Richtfest“ geplaudert, an dem Getränke bereitstanden, als die Zimmerleute Lasse Thiel und Thomas Klafki von der Mannheimer Holzbau-Firma Elsässer nach oben stiegen, um den Kranz anzubringen – genau sechs Monate nach dem Spatenstich von Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Sonnenschein-Kindergarten-Leiterin Sonja Stiegler.

Und nach der förmlichen Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Ralf Göck, der neben den Genannten auch Schillerschul-Rektorin Dorothea Schmidt-Schulte und ihren Stellvertreter Hagen Beltz sowie Hort-Leiterin Tamara Obert erwähnte, sprach Lasse Thiel einen Richtspruch und beide Zimmerleute nahmen einen kräftigen Schluck Pfälzer Grauburgunder, bevor sie das Glas traditionsgemäß im Rohbau zerschmetterten.

Lasse Thiel (re) und Thomas Klafki beim Richtspruch nach dem Setzen des Richtkranzes

In seiner anschließenden Ansprache freute sich der Bürgermeister dass der Rohbau so gut wie fertig sei, und dass die geplante Fertigstellung nur leicht auf August 2022 verzögere. Länger dürfe es nicht dauern, da man ab September dort 30 Kinder unter drei Jahren betreuen wolle, die schon angemeldet seien. „Die Kosten werden sich allerdings um etwa 20 Prozent erhöhen, womit sie von geschätzten 1,95 Millionen auf rund 2,3 Millionen steigen werden.“ Grund seien die höheren Materialpreise. Kosten, zu denen noch die für die Einrichtung hinzukämen. Die Außenanlage sei aber darin inbegriffen, betonte Göck – und außerdem könne man knapp 400 000 Euro an Zuschuss aus Bundesmitteln von der Summe gedanklich abziehen, sodass es vielleicht doch bei zwei Millionen Euro für die drei Gruppen bleibe.

Eine weitere Unsicherheit seien aber die Fachkräfte, die hier benötigt würden: Bis zu sieben Leute brauche es, um das Gebäude voll in Betrieb zu nehmen.  „Aber auf dem Arbeitsmarkt sieht es nicht gut aus“, so Dr. Ralf Göck: „Wenn Sie eventuell jemanden in Ihrem Umfeld kennen, die vielleicht noch in Mutterschutz ist und wieder anfangen möchte, sagen Sie es bitte weiter, hier entstehen viele neue Arbeitsplätze“ Zwar bilde man selber aus, aber das reiche nicht aus, im Moment müssten alle Möglichkeiten der Personalgewinnung genutzt werden. Immerhin sei Brühl sehr attraktiv und eine Anstellung bei der Gemeinde ebenfalls. Glücke es nicht, die nötigen Fachkräfte zu gewinnen, dann müssten Betreuungszeiten verringert oder könnten nicht alle drei Gruppen begonnen werden.

Vom Land wünschte sich Göck, dass die laufende Bezuschussung der Betreuung früher beginne: Im Moment erhöhe er sich aufgrund der erhöhten Anzahl an Plätze erst 2024: „Das heißt, die Gemeinde finanziert den Bau und den kompletten Betrieb bis Ende 2023 ausschließlich aus eigenen Mitteln. „Kein Wunder, dass wir keinen ausgeglichenen Haushalt mehr haben, denn wir steigern ja jedes Jahr die Zahl unserer Gruppen und zahlen die Betriebskosten im Schnitt anderthalb Jahre allein,“ sprach Göck klare Worte.

Und dennoch sei die Kinderbetreuung immer noch das wichtigste Feld der Gemeinde. Seit seinem Amtsantritt habe sich die Anzahl der Betreuungsplätze mehr als verdoppelt und die Betreuungszeiten seien ausgeweitet worden. Das Gemeindeoberhaupt warf noch einen Blick in die Zukunft: „Nach Inbetriebnahme des Kindergartens startet der Bau des Ersatzneubaus Sonnenschein-Hort hinter der Schillerschule, so dass der Hort 2024/2025 aus dem Pavillon in den Neubau ziehen kann. Nach einem kleineren Umbau im Pavillon gebe es dort dann Platz für vier zusätzliche Kindergartengruppen, deren Einzug 2025/2026 möglich werde. „Wir wissen nicht, ob die Plätze dann reichen, sind aber zuversichtlich“, so der Bürgermeister. Er freue sich auf die gute Zusammenarbeit der Kita mit Schule und Hort im Leuchtturmprojekt „Kinderbildungszentrum“.

Am Ende galt sein Dank den Gemeinderäten, diesmal vertreten mit Heidi Sennwitz, Klaus Pietsch und Hans Faulhaber für die Zustimmung zu dem Erweiterungsbau, seinem Bauamts-Architekten Chris Oelsner und dem beauftragten Architektenbüro Blume samt dessen Bauleiter Brodkorb, der Eppelheimer Baufirma Huber und der Mannheimer Holzbau-Firma Elsässer sowie der Schule, dem Hort und Anwohner Marzoll für die Geduld.

Kindergarten-Leiterin Sonja Stiegler brachte ihre Freude über den guten Fortgang der Arbeiten zum Ausdruck, danke für die Rücksichtnahme auf die Schlafenszeiten und sprach über die Wünsche der Kinder für die neuen Räume: „Sie möchten schlafen wie im Weltraum, viel Sonne und keine Überschwemmungen.“

Dr. Ralf Göck, Sonja Stiegler, am Bau Beteiligte und Gäste applaudieren für das Projekt

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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