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Freitag, 17. Juni 2022

Gesundheitsamt: Die aktuell gemessenen Wasserwerte und Probenahmen zeigen eine hygienisch einwandfreie Wasserqualität aller neun Badeseen im Rhein-Neckar-Kreis

Angesichts des derzeitigen Sommerhochs lockt natürlich der Besuch einer der neun Badeseen im Rhein-Neckar-Kreis. Aus hygienischer Sicht gibt es gegen das Baden keine Bedenken, vermeldet das Gesundheitsamt. „Die ersten beiden in der diesjährigen Badesaison vor Ort gemessenen Wasserwerte und Probenahmen ergaben überall eine hygienisch einwandfreie Wasserqualität“, teilt Sarah Samuelsen vom Gesundheitsamt (Referat Technischer Gesundheitsschutz) des Kreises mit.

Für die Badeseen, die im Rhein-Neckar-Kreis als offizielle Badegewässer ausgewiesen sind – also Altlußheim (Blausee), Brühl (Kollerinsel), Heddesheim (Badesee), Hemsbach (Wiesensee), Ketsch (Hohwiesensee), St. Leon-Rot (Badesee), Weinheim (Waidsee und FKK-See Miramar) sowie Walldorf (Badesee) – liegen nun die Werte der mikrobiologischen Wasserproben vor, die in dieser Badesaison erstmals am 24. Mai und zuletzt am 7. Juni 2022 genommen wurden. Die Beprobungen finden bis Mitte September 14-tägig statt und werden im Labor des Landesgesundheitsamtes Stuttgart auf Indikatorparameter (E.-coli und Enterokokken) untersucht. Die strengen Anforderungen der Badegewässerverordnung Baden-Württemberg und die Vorgaben der Europäischen Union (EU) erfüllen alle neun Badeseen im Landkreis, bestätigt die im Landratsamt zuständige Hygienekontrolleurin Sarah Samuelsen.

Auf der Website des Landesgesundheitsamts (https://badegewaesserkarte.landbw.de/) wird der aktuelle hygienische Zustand aller baden-württembergischen Badegewässer aufgezeigt. Im Rhein-Neckar-Kreis sind sie alle mit einem blauen Punkt markiert – die Farbe steht für „ausgezeichnete „Qualität“.

Gewässer werden (zu) schnell warm

Neben den mikrobiologischen Wasserproben stellt Samuelsen bei ihren Messungen zusätzlich noch den pH-Wert, die Sichttiefe, den Sauerstoffgehalt so-wie die Luft- und Wassertemperatur der Badegewässer fest. Die Seen haben sich ihr zufolge diesmal durch die bereits im Mai vorherrschenden vergleichsweise hohen Temperaturen recht schnell aufgewärmt. „Für Badefans ist das natürlich toll, weil man jetzt schon bei angenehmen Temperaturen plantschen kann – aber aus unserer Sicht müssen wir diese Entwicklung genau beobachten, weil zu hohe Wassertemperaturen zu übermäßigem Algenwachstum und einer Vermehrung von Parasiten führen kann. Die Wassertemperatur beeinflusst alle chemischen und biologischen Prozesse im Gewässer“, erklärt die Expertin die Kehrseite der Medaille.

 

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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