„Klimapartnerschaft Dourtenga Kernteam“ Blick ins Bürgermeister-Büro bei der Sitzung des „Kernteams“: Anna-Lena Schneider, Andreas Askani, Peter Kolbe, Hans Zelt, Renate Dvorak, Klaus Krebaum und Ralf Göck verabschiedeten eine „Vision“

Freitag, 5. Oktober 2018

Klimapartnerschaft Brühl – Dourtenga: Nächste Schritte auf dem Weg zum gemeinsamen Handlungsprogramm

Mit der Weiterentwicklung des gemeinsamen Handlungsprogramms zum Klimaschutz und der Klimafolgenanpassung befasste sich das Brühler Kernteam der Klimapartnerschaft, die im vergangenen Jahr mit der Partnergemeinde Dourtenga in Burkina Faso geschlossen wurde

Während der letzten Schulwoche vor den Sommerferien war eine Delegation aus der Partnergemeinde in Brühl zu Gast. Damals hatte man sich in der örtlichen Landwirtschaft umgesehen und mit einem Vertreter der ökologischen Landwirtschaft gesprochen, weil man darin einen Schlüssel zur Bekämpfung des Hungers in Brühls Partnergemeinde sieht. „Inzwischen hat ein Bauer, Yacouba Sawadogo aus Burkina Faso, den alternativen Nobelpreis bekommen, weil er einfache Methoden entwickelt hat, wie dürres Land in Afrika doch landwirtschaftlich genutzt werden kann“, berichtete die Förderkreis-Vorsitzende Renate Dvorak und unterstrich damit das Ergebnis jener Woche. „Es muss also nicht immer eine Großbaumaßnahme wie ein Staudamm sein“, meinte daraufhin auch Peter Kolbe von der Klimaschutz- und Energie-Beratungsagentur Heidelberg-Rhein-Neckar (KliBA), der die Brühler berät.


Als eine wichtige Klippe, die es bei der Erstellung des Handlungsprogramms zu überwinden gilt, erweist sich im Moment das von den Geldgebern dieses Entwicklungsprojekts, der „Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW)“, vorgegebene Gliederungsraster zwischen Schwerpunktthemen, strategischen und operativen Zielen sowie konkreten Maßnahmen. Die Schwerpunktthemen Wasser, Bewusstseinsbildung, nachhaltige Landwirtschaft und Erneuerbare Energien sollen auf diese Art und Weise von Peter Kolbe, Koordinatorin Anna-Lena Schneider und Umweltberater Dr. Andreas Askani „aufgedröselt“ werden und anschließend mit der SKEW und den Partnern in Burkina Faso ausgetauscht werden.



 

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