Die Brühler Helferinnen und Helfer auf der Kollerfähre

Mittwoch, 19. September 2018

Koller-Strand in annehmbarem Zustand

„Ich hätte es mir schlimmer vorgestellt“, meinte eine der Teilnehmerinnen bei dem Brühler Freiwilligentag-Projekt der Metropolregion, die den Kollerstrand rund um das neue Inselcamping am Kollersee mit Greifzange und Müllbeutel bewaffnet von „Zivilisations-Unrat“ befreiten

Von Frankenthal in der Pfalz bis nach Heidelberg kamen die 18 Helferinnen und Helfer, die am letzten Samstag zwei Strandbereiche im Südwesten der Kollerinsel säuberten und viel Spaß dabei hatten. Die meisten kamen aber aus Brühl, teilweise recht spontan, „aber wir freuen uns über die gute Resonanz“, so Bürgermeister Dr. Ralf Göck, der für die Gemeinde dabei war und auch Sascha Mayer sowie Peter Schneider vom Gemeindebauhof kamen mit Handschuhen und Greifern für alle dazu und halfen mit. Angeleitet und mit einem Allrad-Strand-Fahrzeug unterstützt wurde die Gruppe von Thomas Reuter, der einen Kanu-Verleih am Strand betreibt, und von Indira Holzmann, die dort Stehpaddel verleiht.

Die meisten trafen sich zunächst an der Kollerfähre, die der Landesbetrieb Bau und Vermögen etwas früher starten ließ. Dort verteilte Projektleiter Göck die blauen „Wir schaffen was“-T-Shirts und für die Kinder gab es Luftballons. Am Eingang zum Badestrand stellte Thomas Reuter fest, dass der von den Campinggästen und der Öffentlichkeit zum Schwimmen genutzte Uferbereich „sauber“ sei. „Das hat früher der Gemeindebauhof gemacht, heute machen wir es selber“, erklärte er auch für Campingplatz-Betreiber Günther Schmitt-Köhler. Deswegen schwärmten fünf Helfer in Richtung „Hunde-Badestrand“ und zwei weitere Gruppen in Richtung „Drei Eichen“ aus, und fanden dort dann allerhand Wohlstandsmüll vom Plastiksessel über Zigarettenkippen und Grillreste bis zur Zeltplane, aber die meisten hatten mit mehr Dreck gerechnet. Da man noch Zeit hatte, wurde sogar noch der Behelfsparkplatz hinter dem Normalparkplatz von Unrat befreit.

Nach gut zwei Stunden waren ein Hänger sowie das Müllfahrzeug der Gemeinde vollgeladen und man stärkte sich bei Weck und „Worscht“, und gegenseitig in dem Glauben an das ehrenamtliche Engagement, das nicht nur Spaß mache, sondern wichtig ist für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, „denn in den Vereinen und Organisationen kommen Menschen aller sozialen und altersmäßigen Schichten zusammen“, so Bürgermeister Dr. Ralf Göck zum Sinn dieses harmonischen Samstags. Die meisten sagten, sie würden wieder so eine Aktion mitmachen, und dankten den Beteiligten für die gute Vorbereitung.

Bürgermeister Dr. Ralf Göck bei der Arbeit mit Bauhofmitarbeiter Peter Schneider

Linktipp

Aktuelles aus der Region in der Schwetzinger Zeitung lesen und im digtialen Kabel-TV erleben unter:

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie diese Webseite benutzen, erklären Sie sich mit unserer Datenschutzerklärung einverstanden.