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Montag, 20. Dezember 2021

Neue Leimbachbrücke eingeweiht

Mit einem schnellen Scherenschnitt gaben Brühls Bürgermeister Dr. Ralf Göck und sein Ketscher Amtskollege Jürgen Kappenstein die neue Brücke über den Leimbach am Eisenbahnweg frei. Sie ist schon seit November fertig. Erst jetzt wurde das Bauwerk als wichtige Verbindung zwischen Brühl und Ketsch auch offiziell seiner Bestimmung übergeben, weil der Abschluß der Sanierung der L 599 abgewartet werden sollte, um keinen Schleichverkehr zu provozieren. Die Brühler Gemeinderäte Heidi Sennwitz (Freie Wähler) und Roland Schnepf (SPD) sowie ihre Ratskollegen Günther Martin (Grüne) und Heino Völker (FWV) aus Ketsch unterstützten ihre Verwaltungschefs beim „Schnibbeln“ und freuten sich ebenso über die Fertigstellung. Diese Großbaustelle auf engstem Raum hinter dem Brühler Friedhof hatte doch einige Monate gedauert und die Gartenbesitzer und Radfahrerinnen und Radfahrer zu Umwegen gezwungen. Da die Grenze zwischen der Hufeisengemeinde und der Enderlegemeinde genau an dieser Stelle im Leimbach verläuft, brauchte es eine Abstimmung zwischen beiden Gemeinden. Brühl hatte die Umsetzung der Baumaßnahme übernommen und mit der Wasserbehörde und der Gewässerdirektion abgestimmt, sagte Göck.

Die alte Brücke über den Leimbach in Verlängerung des Eisenbahnwegs am Friedhof wurde bereits 2003 aufgrund ihres optischen Erscheinungsbildes auf ihre Standsicherheit überprüft. Die Untersuchung ergab, dass das zulässige Gesamtgewicht für Fahrzeuge auf maximal 30 Tonnen beschränkt und die Höchstgeschwindigkeit auf Tempo 10 reduziert werden mussten. Eine Bauwerksprüfung durch das Ingenieurbüro Herzog + Partner aus Mannheim zeigte 2016, dass mittelfristig Handlungsbedarf bestand. Da sich die Reduzierung der Nutzlast und der Höchstgeschwindigkeit als geeignetes Mittel gegen einen beschleunigten Verfall bewährt hatte, war bis zur ausführungsreifen Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes die zulässige Nutzlast auf maximal 20 Tonnen herabgesetzt worden, erläuterte Göck.

Abriss des Überbaus

Das Ende 2017 ausgearbeitete Sanierungskonzept sah einen Abriss des Brückenüberbaus sowie eine Betonsanierung der Brückenköpfe vor. Mit dem Konzept war im Februar 2018 beim Landratsamt ein Antrag auf Gewährung einer Zuwendung gestellt worden, der im März 2020 positiv beschieden wurde. Der Bürgermeister lobte ausdrücklich den stellvertretenden Bauamtsleiter Dirk Vehrenkamp und Frank Jakob vom Planungsbüro für die gelungene Planung und Ausführung. Die Firma Michael Gärtner aus Eberbach habe den Neubau ebenso professionell umgesetzt.

Spaziergänger und Radler hätten immer wieder gefragt, wann die neue Brücke endlich fertig sei. Das zeige, dass die Leimbachquerung nötig ist an dieser Stelle. Die ehemalige Eisenbahnbrücke über den Leimbach befindet sich etwa je zur Hälfte auf Ketscher wie auch auf Brühler Gemarkung. Deshalb war eine Kostenaufteilung zwischen den Gemeinden vereinbart worden. Baubeginn war im April diesen Jahres. Lediglich die Bauzeit wurde aufgrund von Lieferproblemen beim Geländer um einen Monat überzogen.

Die Gesamtkosten der Maßnahme kommen auf 305 000 Euro. Die Fördermittel betragen 96.900 Euro, und seien auf der Wegstrecke seit 2018 erfreulicherweise erhöht worden, dankte Göck dem Regierungspräsidium Karlsruhe. Für die beiden Gemeinden sind dann jeweils 105 000 Euro zu stemmen. Das neue Verbindungsstück über den Leimbach ist mit seinen Auffahrten 9,35 Meter lang und 5,18 Meter breit und darf jetzt mit Fahrzeugen bis 30 Tonnen befahren werden. Im Notfall dürfen sie auch schwerere Fahrzeuge benutzen, denn die Brücke steht sehr hochwassersicher im Unterschied zu den weiter bachabwärts liegenden Brücken. Es gilt höchstens Tempo 30.

Roland Schnepf, die Bürgermeister Jürgen Kappenstein und Ralf Göck, Heidi Sennwitz, Heino Völker und Günter Martin nutzen die Scheren, Frank Jakob und Dirk Vehrenkamp dahinter freuen sich über ihr Werk.

Die Gemeindevertreterin und die Gemeindevertreter aus Ketsch und Brühl bekräftigen mit einem Handschlag die gute Nachbarschaft

 

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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