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Polizeihauptkommissar Alfred Bauer, Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Polizeirat Elmar Hörscher im Sitzungssaal des Rathauses – in entsprechendem Abstand.

Polizeihauptkommissar Alfred Bauer, Bürgermeister Dr. Ralf Göck und Polizeirat Elmar Hörscher im Sitzungssaal des Rathauses – in entsprechendem Abstand.

Mittwoch, 22. April 2020

Niedrigster Stand der registrierten Straftaten seit über 15 Jahren Brühler Polizei stellt Kriminalitäts- und Unfallbilanz 2019 vor

Im Rahmen der Pressekonferenz des Polizeipräsidiums Mannheim zur Bekanntgabe der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) Anfang des Monats hatte der neue Polizeipräsident Andreas Stenger einen Rückgang der Straftaten im Präsidialbereich verkündet und das hohe Niveau an aufgeklärten Straftaten gelobt.

„Ohne Abstriche und vielleicht sogar noch sehr viel deutlicher kann diese Aussage unseres obersten Behördenchefs auch für Brühl übernommen werden“, bekräftigt Polizeirat Elmar Hörscher, der Leiter des Polizeireviers Mannheim-Neckarau, im jährlichen Sicherheitsgespräch mit dem Brühler Bürgermeister Dr. Ralf Göck am 16. April 2020 im Rathaus Brühl.

Dieser dankte der Polizei Neckarau bzw. dem ihm zugehörigen Polizeiposten Brühl für die polizeiliche Tatkraft im Jahr 2019 und mit einem Blick auf die momentane Situation für ihre derzeitigen Bemühungen in der Corona-Pandemie. Letztere war auch der Grund, dass das Sicherheitsgespräch im großen Sitzungssaal des Rathauses heuer nur verkürzt und im allerkleinsten Kreis sowie unter strikter Einhaltung gebührender Abstände stattfinden konnte. Der Inhalt des Gesprächs war dennoch mehr als erfreulich.

Mit 395 Straftaten im Jahr 2019 – und damit fast 200 weniger als noch im Vorjahr – ist die Kriminalität in Brühl auf dem niedrigsten Niveau seit über 15 Jahren angekommen. Damit einhergehend ging die Kriminalitätsbelastung in Brühl abermals zurück auf „nur“ noch 2.765 Straftaten je 100.000 Einwohner. Indes liegt die Aufklärungsquote mit nahezu 60 % sogar noch über dem Niveau des Vorjahres.

Insbesondere bei den Straftaten, welche die Bürgerinnen und Bürger innerhalb ihrer ganz privaten Refugien besonders schwer treffen, ist eine höchst erfreuliche Bilanz zu ziehen. Der Wohnungseinbruchdiebstahl, der die Sicherheit in den eigenen vier Wänden empfindlich verletzt, ist im Vergleich zum Vorjahr (12 Fälle) fast zum Erliegen gekommen. Lediglich zweimal wurde in Brühl in eine Wohnung eingebrochen, bislang der Tiefstwert in den vorliegenden Aufzeichnungen. „Sicherlich hat sich zwischenzeitlich auch die technische Sicherung der Häuser in Brühl sehr stark verbessert“, bemerkt PHK Bauer und verweist dabei auf die kostenlosen Angebote der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle Mannheim, welche unter 0621/174-1212 oder praevention.ma@polizei.bwl.de erreichbar ist. Weitere Tipps zum Schutz vor Kriminalität erhält man unter www.polizei-beratung.de im Internet.

Auch bei den Straftaten im öffentlichen Raum, welche wegen ihrer Wahrnehmbarkeit das Sicherheitsgefühl der Einwohner nachhaltig prägen, sind 75 Straftaten weniger als im Vorjahr (162 Fälle) zu verzeichnen. „Das belegt, dass sich die Menschen in Brühl sicher bewegen können und fast ohne Beeinträchtigungen die tolle Wohnqualität unserer Gemeinde genießen können“, freut sich Bürgermeister Dr. Ralf Göck.

Noch weniger Diebstähle im Ort

Im Bereich der Diebstahlsdelikte, welche traditionell den zahlenmäßigen Schwerpunkt des kriminellen Geschehens darstellen, war nochmals ein deutlicher Rückgang an Straftaten zu verzeichnen. Mit 115 Fällen verringerte sich die Diebstahlkriminalität um über 40 Prozent.

Neben dem Rückgang bei den Wohnungseinbrüchen, war dies insbesondere auf die gesunkenen Zahlen im Bereich Fahrrad- und Ladendiebstahl zurückzuführen. „Nur“ noch 20 Fahrräder wurden in Brühl als entwendet angezeigt. Dies entspricht einem Rückgang um 9 Fahrraddiebstähle zum Vorjahr. In 25 Fällen wurde darüber hinaus Ware aus Einkaufsläden entwendet (Vorjahr: 42).

Leichter statistischer Anstieg im Rauschgift- und Körperverletzungsbereich

In der Rauschgiftkriminalität in Brühl war ein leichter Anstieg um 5 Taten auf insgesamt 27 Taten zu verzeichnen. „Das ist jedoch kein echter Kriminalitätsanstieg im Rauschgiftbereich, sondern zeigt im besten Fall, dass eines unserer Streifenteams in Brühl besonders fleißig war“, erklärt Polizeirat Hörscher mit einem Augenzwinkern.

Im Bereich der Körperverletzungen kam es indes zu einem leichten Anstieg um 5 Taten auf 49 Taten, die sich über das Jahr hinweg ereignet haben. Qualitativ betrachtet handelte es sich beim weit überwiegenden Teil der Delikte um einfache Körperverletzungen (bspw. Ohrfeige). Ein örtlicher Schwerpunkt ergab sich nicht, die Taten waren nach dem Zufallsprinzip verteilt. Insgesamt kann man mit Blick auf die „lediglich“ 19 Taten, die sich als Aggressionsdelikte tatsächlich im öffentlichen Raum abspielten, also trotzdem behaupten, dass Gewalt in Brühl kaum eine Rolle spielt.

Warnung vor Betrugsmaschen

Die Betrugsdelikte haben sich mit insgesamt 70 Fällen zum zweitgrößten Deliktsbereich entwickelt. Damit bleibt die Zahl auf dem vergleichsweise hohen Niveau des vergangenen Jahres (73 Fälle). Auffälligster Deliktsbereich war dabei erneut der Warenkreditbetrug mit 32 Fällen. Die Nutzungsmöglichkeiten des Internets haben diese Entwicklung maßgeblich mitgeprägt. Aber auch „Tankbetrüge“ (Tanken ohne zu bezahlen) kommen häufig vor.

Abermals warnten die Polizeibeamten in diesem Zusammenhang auch vor weit verbreiteten Betrugsmaschen, in welchen die Täter den zumeist lebensälteren Opfern vorgaukeln, Polizeibeamte oder enge Verwandte (sog. „Enkeltrick“) zu sein. Zwischenzeitlich würde bei solchen perfiden Tricks sogar die Coronakrise in die Legende um die Betrugsmasche mit eingebaut. „Polizeibeamte würden aber beispielsweise niemals am Telefon nach sensiblen persönlichen Daten oder Geldwerten fragen“, so der Tipp von PHK Bauer. Im Zweifel sollte man sich bei solchen Anrufen immer nochmal persönlich oder telefonisch beim örtlichen Polizeiposten (Pp Brühl: 06202/71282) oder Polizeirevier (Revier Mannheim-Neckarau: 0621/83397-0) rückversichern.

Sachbeschädigungen gehen zurück

Die Anzahl der Sachbeschädigungen, welche im Jahr 2018 aufgrund einer Serie von Reifenstechern überproportional angestiegen war, ging 2019 um mehr als die Hälfte zurück, sodass noch 56 Sachbeschädigungen registriert wurden. Unter anderem wurden dabei 37 Kraftfahrzeuge mutwillig beschädigt.

Eigenschaften von Tatverdächtigen

Obwohl die Gesamtzahl der Straftaten im Vergleich zu 2018 um mehr als ein Drittel gesunken ist, konnte nahezu die gleiche Anzahl an Tatverdächtigen ermittelt werden, was sich teilweise auch in der um fast 10 % gestiegenen Aufklärungsquote widerspiegelt. Etwa drei Viertel der Tatverdächtigen waren männlich, knapp ein Drittel hatte keine deutsche Staatsbürgerschaft. 28 Tatverdächtige waren unter 21 Jahren, darunter 15 Jugendliche und 6 Kinder.

 

 

 

Geringe Wahrscheinlichkeit Opfer zu werden

Um zu guter Letzt die Kriminalitätslage objektiv bewerten zu können, sollte man sein Augenmerk immer auf die sogenannte „Häufigkeitszahl“ legen, raten die Experten von der Polizei. In dieser kommt die statistische Gefahr zum Ausdruck, in einem bestimmten Gebiet Opfer einer Straftat zu werden. Hierzu wird das kriminelle Geschehen auf 100.000 Einwohner hochgerechnet. 2019 ist dieser Wert für Brühl um knapp 34 % zurückgegangen, und somit auf 2.765 Straftaten pro 100.000 Einwohner gesunken.

Damit ist die Gefahr, in Brühl Opfer einer Straftat zu werden, um ein Vielfaches geringer als im Stadtgebiet Mannheim (10.124) oder im Rhein-Neckar-Kreis (4.415).

In Anbetracht dieser Bilanz brachte Bürgermeister Dr. Göck seine Freude darüber zum Ausdruck, dass der hohe Lebenskomfort in der Gemeinde Brühl 2019 von Kriminalität unbeeinträchtigt bleibt. „Ein erneuter Beweis für die enge Gemeinschaft in Brühl und die Vernunft unserer Bürgerinnen und Bürger“, schließt der Rathauschef.

Unfalllagebild

258 Verkehrsunfälle wurden im Jahr 2019 in Brühl registriert und damit insgesamt 28 weniger als im Vorjahr. Genau wie im Vorjahr kam bei diesen Unfällen kein Mensch ums Leben, allerdings wurden 16 Verkehrsteilnehmer leicht und 6 schwer verletzt. 9 Radfahrer, 6 Fußgänger und 4 Motorradfahrer waren unter den Unfallbeteiligten.  Ein Schulwegunfall mit verletzten Schülern blieb auch 2019 abermals aus. Vielleicht haben hierzu auch die umfangreichen Kontrollaktionen des Polizeipostens Brühl entlang der Schulwege beigetragen.

So ganz nebenbei war es erfreulich, dass die Anzahl der angezeigten Verkehrsunfallfluchten um 19 Fälle zurückgegangen ist. Hier ist die Polizei generell auf die Beobachtungen von Zeugen angewiesen und bittet angesichts der teils hohen Sachschäden darum, solche der Polizei als Ermittlungsansatz immer mitzuteilen.

 

Erfasste Straftaten

2019

2018

Gesamt

395

594

Diebstahlsdelikte (insg.)

115

199

- Ladendiebstahl

25

42

- Fahrraddiebstahl

20

29

- aus KFZ

3

15

- Wohnungseinbruch

2

12

Körperverletzungen

49

44

Sachbeschädigungen

56

115

Rauschgiftdelikte

27

22

Betrug

70

73

Aggressionsdelikte

19

17

 

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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