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Radschnellweg

Radschnellweg

Dienstag, 16. November 2021

Online-Bürgerbeteiligung für die Machbarkeitsstudie der Radschnellverbindung von Mannheim nach Wiesloch und Walldorf begann

Vier Wochen lang können Hinweise für die Verläufe der möglichen Trassenvarianten der Radschnellverbindung eingereicht werden

Während die Radschnellwegverbindung zwischen Heidelberg und Mannheim vom Land Baden-Württemberg weiter betrieben wird und sich die Städte Mannheim, Weinheim und Viernheim grundsätzlich über eine länderübergreifende Verbindung einig sind, soll nun auch nach Möglichkeiten gesucht werden, wie eine Verbindung von Mannheim über Brühl und Schwetzingen nach Walldorf und Wiesloch aussehen könnte. „Die Strecke von Mannheim nach Schwetzingen, im ersten Abschnitt die Teststrecke des Fahrrad-Erfinders Freiherr von Drais, ist in einer ersten Potentialstudie des Landes von 2020 die Strecke, auf der am viertmeisten Radlerinnen und Radler in ganz Baden-Württemberg erwartet werden“, ist Brühls Bürgermeister Dr. Ralf Göck überzeugt vom Sinn einer solchen Radschnellwegver­bindung, für deren Umsetzung er sich auch bei der Metropolregion eingesetzt hat.

Nachdem die Machbarkeitsstudie im Mai dieses Jahres an die R+T Verkehrsplanung GmbH vergeben worden war, wurden zunächst Datengrundlagen wie Bevölkerungsdaten, Siedlungsentwicklung, Infrastruktur, vorhandene Verkehrsplanungen, Radwegekonzepte und Restriktionsflächen hinsichtlich des Naturschutzes ausgewertet. Auf dieser Basis wurden nun mehrere Trassenvarianten für den Radschnellweg identifiziert. Die Machbarkeitsstudie wird federführend vom Verband Region Rhein-Neckar koordiniert. Die Stadt Mannheim und der Rhein-Neckar-Kreis sind Kooperationspartner des Projekts und begleiten das Vorhaben gemeinsam mit den Anrainerkommunen durch Mitarbeiter aus den Fachabteilungen und politischen Vertretern in einem Arbeitskreis.

Diese Trassenvarianten werden jetzt vergleichend in einer Online-Beteiligung vorgestellt und dabei Rückmeldungen aus der Bevölkerung gesammelt. Seit dem 8. November können sich Bürgerinnen und Bürger unter folgendem Link an dieser Online-Abfrage beteiligen, über die Trassenvarianten abstimmen und auch Hinweise für die weitere Planung liefern.

http://www.RadschnellwegVRRN.rt-verkehr.de

Es erfolgt eine Weiterleitung auf die Seite der finnischen Spezialfirma für Online-Befragungen „Maptionnaire“, die Hunderte solcher Befragungen hostet.

Auch die Teilnahme via Smartphone ist über den folgenden QR-Code möglich.

Aufgrund der enthaltenen interaktiven Kartendarstellungen ist es aber komfortabler, mit einem PC oder Tablet teilzunehmen.

„Mit dieser Art von Bürgerbeteiligung erhalten wir Hinweise, Informationen und Anregungen mit wertvollen Vorort-Kenntnissen. Die Qualität der Machbarkeitsstudie profitiert von der Mitarbeit der Bevölkerung. Die Online-Umfragen ermöglichen es, dass frühzeitig eine ganze Reihe von Anregungen einfließen können“, sagte Lutz Lindner, Referent für Mobilität und Verkehr der Verbandes Region Rhein-Neckar, der die Studie in Auftrag gegeben hat.

Die Online-Befragung wird voraussichtlich am 2. Advent (5. Dezember) beendet, dann werden die Rückmeldungen ausgewertet und fließen in die Untersuchung ein, um eine Vorzugstrasse im Korridor zu finden.

Eine Übersicht zu den anderen geplanten Radschnellwegen in der Region ist auf der Homepage des Verbandes zu finden.

https://www.m-r-n.com/was-wir-tun/themen-und-projekte/projekte/radfahren-rhein-neckar

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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