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Mittwoch, 11. Mai 2022

Öffentliche Bekanntmachung

Bebauungsplan „Koller, 3. Änderung“ gemäß § 2 Abs. 1 Baugesetzbuch (BauGB) Öffentliche Auslegung nach § 3 Absatz 1 Baugesetzbuch

Der Gemeinderat der Gemeinde Brühl hat am 25.04.2022 in öffentlicher Sitzung dem Entwurf des Bebauungsplans „Koller, 3. Änderung“ zugestimmt und die Änderung des Bebauungsplans „Koller, 2. Änderung“ in der Fassung vom 23.02.2015 beschlossen.

Der Gemeinderat der Gemeinde Brühl hat in öffentlicher Sitzung am 25.04.2022 die öffentliche Auslegung des Bebauungsplans „Koller - 3. Änderung“ nach § 3 Abs. 2 Baugesetzbuch (BauGB) i.V.m. § 4a Absatz 3, § 13 BauGB und § 74 LBO beschlossen. Zudem wurde die Satzung über die örtlichen Bauvorschriften zum Entwurf des Bebauungsplans „Koller, 3. Änderung“ gebilligt und beschlossen, diese nach § 3 Abs. 2 i.V.m. § 13 BauGB und § 74 LBO öffentlich auszulegen.

Außerdem wurde beschlossen, die Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange gemäß § 4 Absatz 2 BauGB i.V.m. § 4a Absatz 3 BauGB und § 13 BauGB (und § 74 LBO) zu beteiligen sowie gemäß § 3 Absatz 2 BauGB i.V.m. § 4a Absatz 3 BauGB, § 13 BauGB (und § 74 LBO) hinsichtlich der Auslegung zu benachrichtigen.

Der Bebauungsplan „Koller, 3. Änderung“ wird nach § 13 Baugesetzbuch im vereinfachten Verfahren und ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt. Ebenso wird von der frühzeitigen Unterrichtung und Erörterung im Sinne von § 3 Abs. 1 BauGB abgesehen.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans von MVV Regioplan GmbH ergibt sich aus dem nachstehend abgedruckten Lageplan.

 

Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst folgende Aspekte und Nutzungsänderungen:

Von Nutzungsänderungen betroffen sind 3,99 ha als Teilflächen des eigentlichen Campingplatzes im Bereich der aufgefüllten „Warft“. Diese Flächen sind erschlossen, waren bereits baulich nutzbar und zum Teil bereits bebaut.

Der Betreiber des Inselcampings stellt nach dem Ende der baulichen Umsetzung und einer mehrjährigen Betriebsphase fest, dass ein Teil der für die Campingplatzinfrastruktur vorgehaltenen Baufenster und überbaubaren Grundfläche für den weiteren Ausbau nicht benötigt werden. Zudem hat sich durch den Betrieb des Campingplatzes in kleinen Teilbereichen die Nutzungsanforderung geändert.

Ziel des Bebauungsplanes ist es aufgrund der hohen Nachfrage Platz für vermietbare, feste Campinghäuser zu schaffen sowie wird in kleinen Teilbereichen eine Änderung bei den Nutzungsanforderungen verfolgt.

Hierfür wird die Grundfläche der SO2 und Verkehrsfläche zugunsten SO3a Campinghäuser reduziert. Das SO2 Campingplatz-Infrastruktur wird an die tatsächlich realisierten Baukörper angepasst (WC Anlage und Trafostation). Zugunsten der SO2a Campingplatz-Infrastruktur wird auch von dem Sondergebiet (SO2c– Vereinsnutzung / Empfangsbereich) Grundfläche in Abzug gebracht werden. Das SO 2b – Sanitärgebäude auf dem Platz wird zugunsten der SO 1d Wochenendplatzgebiete reduziert. Die zulässige Grundfläche des SO2 wird von 1.000 m² auf 700 m² reduziert.

Das Betreiber- und Pächterwohnen wird durch Umwandlung von Teilflächen des Sondergebiets SO 3a Campinghäuser innerhalb des neuen Sondergebiets SO 3c mit Wohnungen für Pächter, Platzwarte und Hausmeister verlagert.

Das SO 1 d wird in Teilbereichen des Campingplatzes ausgeweitet und ersetzt Teile der Sondergebiete SO 1b und 1c Camping.

Die Grundzüge der Planung wird durch diese 3. Änderung des Bebauungsplans „Koller“ nicht berührt. Der Bebauungsplan wird daher nach § 13 BauGB im vereinfachten Verfahren und ohne Durchführung einer Umweltprüfung nach § 2 Abs. 4 BauGB aufgestellt.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans ist im nachfolgend abgedruckten Lageplan dargestellt (nicht maßstäblich). Das Plangebiet der 3. Änderung ist eine Teilfläche des rechtskräftigen Bebauungsplanes „Koller“. Dieser befindet sich im Südosten der linksrheinischen Kollerinsel am Otterstädter Altrhein. Das Gelände ist im Eigentum des Landes Baden-Württemberg und wird vom staatlichen Liegenschaftsamt Heidelberg verwaltet/verpachtet und als Campingplatz genutzt. Politisch ist die Kollerinsel der Gemeinde Brühl (Rhein-Neckar-Kreis) zugeordnet.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplans „Koller“ umfasst nach digitaler Erfassung einschließlich eines Teils der Wasserflächen Kollersee insgesamt 15,93 ha.

Der Entwurf des Bebauungsplanes und die örtlichen Bauvorschriften jeweils i.d.F. vom 31.03.2022 werden für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Sie liegen vom 16.05.2022 bis einschließlich 13.06.2022 im Rathaus Brühl, Hauptstraße 1, Zimmer 217 (1. Obergeschoss) während der üblichen Dienststunden (Montag bis Freitag von 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr, zusätzlich dienstags und donnerstags von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr) öffentlich aus. Jedermann kann den Bebauungsplanentwurf mit den textlichen Festsetzungen, die Begründung sowie die örtlichen Bauvorschriften einsehen und sich über die wesentlichen Ziele und Zwecke sowie die wesentlichen Auswirkungen der Planung unterrichten und sich zur Planung äußern.

Es besteht die Möglichkeit, sich dazu bis zum 13.06.2022 schriftlich zu äußern an Gemeindeverwaltung Brühl, Hauptstraße 1, 68782 Brühl oder per Mail buergermeisteramt@bruehl-baden.de. Nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen können gemäß § 3 Absatz 2 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan und über die Satzung der örtlichen Bauvorschriften unberücksichtigt bleiben. Der Bebauungsplanentwurf „Koller – 3. Änderung“ kann zudem unter folgendem Link für die Dauer eines Monats auf der Homepage der Gemeinde Brühl eingesehen werden: http://www.bruehl-baden.de/rathaus/bauamtsmitteilungen/.

Ferner weisen wir darauf hin, dass bei der Aufstellung eines Bebauungsplans ein Normenkontrollantrag gemäß § 47 VwGO gemäß § 3 Absatz 2 BauGB unzulässig ist, soweit mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller im Rahmen der Auslegung nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

 

Brühl, den 13.05.2022

Dr. Ralf Göck, Bürgermeister

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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