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Neue Brühler Klimaschutzmanagerin Birgit Sehls soll das Integrierte Klimaschutzkonzept für die Gemeinde Brühl umsetzen

Um den Klimaschutz in der Hufeisengemeinde weiter voranzubringen, hat die Gemeinde Brühl 2018 ein integriertes Klimaschutzkonzept entwickelt, das seit 1. Juni auch von der Klimaschutzmanagerin Birgit Sehls umgesetzt werden soll.

 

Sie wird dabei von Bürgermeister Dr. Ralf Göck, dem Gemeinderat und insbesondere vom Umweltberater Dr. Andreas Askani unterstützt und kann auf viele Aktivitäten der Gemeinde in den letzten Jahren aufbauen: So besteht seit 1999 ein Förderprogramm der Gemeinde zur Förderung der Nutzung regenerativer Energie (PV-Anlagen, Solarthermische Anlagen, Wärmepumpen), der Kraft-Wärme-Kopplung (Mini-BHKW, Fernwärme) und des ÖPNV (Umwelt-Abo) mit Ausgaben von durchschnittlich 40.000 Euro Ausgaben pro Jahr.

Öffentliche Gebäude, wie das Rathaus (Wärmedämmung, Fenster mit Wärmeschutzverglasung), die Schillerschule (Fassadensanierung mit Dämmung und Wärmeschutzverglasung sowie Gebäudeleittechnik zum effizienten Energieeinsatz in 2009, zwischenzeitlich erneuert), der Pavillon der Schillerschule und die Jahnschule (Fenster), wurden energetisch saniert.

Energetische Sanierungen wurden auch in Gemeindewohnhäusern wie der Nibelungenstr. 12 (Wärmedämmung, Fenster mit Wärmeschutzverglasung), der Rohrhofer Str. 7 und 7a (Wärmedämmung) und der Marion-Dönhoff-Realschule durchgeführt. Der Neubau der Sporthalle Süd wurde im Passivhausstandard ausgeführt.

Sämtliche Gebäude, Einrichtungen und Anlagen der Gemeinde werden seit 2012 mit Strom aus 100 % Wasserkraft mit Neuanlagenquote versorgt.

Seit 2017 existiert eine Klimapartnerschaft mit Dourtenga und seit 2018 nimmt die Gemeinde Brühl jährlich am STADTRADELN teil.

Mit der kostenlosen Energieberatung im Rathaus seit 2009, dem Abschluss der Kooperations-
vereinbarung „Klimaschutz“ mit dem Rhein-Neckar-Kreis, der Durchführung der Energiekarawane, einer kostenlosen Energieberatung vor Ort in einem älteren Gebiet für etwa 400 Wohneinheiten, der Einrichtung von zwei Ladepunkten für E-Autos auf dem Karpfenplatz seit 2016, dem Bau von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Dächern (Rathaus, Haus der Kinder, Bauhof und Feuerwehr) mit einer Gesamtleistung von 134,37 kWpeak und einer Stromproduktion von rund 135.000 kWh/Jahr wurden darüber hinaus zahlreiche Maßnahmen zum Klimaschutz in der Vergangenheit verwirklicht.

Die sukzessive Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Technik, die Steuerung der Umwälzpumpen im Freibad in Abhängigkeit von der Besucherzahl, Energiegutachten durch Siemens-Building-Technologies und daraus resultierend 2007 der Einbau neuer Heizanlagen (Brennwert) in Rathaus, Festhalle, Jahnhalle, Jahnschule (Mittleres und Neues Schulhaus), die energetische Überprüfung der Betriebsweise der 2007 erneuerten Heizungs- und Lüftungsanlagen in Rathaus, Jahnschule, Jahnhalle und Festhalle, sowie die Umstellung der Beleuchtung im Hallenbad und Jahnhalle auf LED-Technik und Fernwärmeanschlüsse unter anderem im Sportpark Süd, in der Marion-Dönhoff-Realschule und mehreren gemeindeeigenen Wohngebäuden ergänzen die Anstrengungen zum Klimaschutz in der Gemeinde Brühl.

Um den Klimaschutz weiter voranzubringen ist es unumgänglich, die CO2-Emissionen durch entsprechende Maßnahmen drastisch zu reduzieren. Daher hat die Gemeinde Brühl durch die KliBA – Klimaschutz- und Energieberatungsagentur Heidelberg - Rhein-Neckar-Kreis ein Integriertes Klimaschutzkonzept erstellen lassen, welches vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wurde. Das Klimaschutzkonzept der Gemeinde Brühl kann unter https://www.bruehl-baden.de/rathaus/umweltinformationen/integriertes-klimaschutzkonzept-fuer-die-gemeinde-bruehl-id_1288/ abgerufen werden. Zur Umsetzung des Klimaschutzkonzepts hat der Projektträger Jülich [www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen] die Förderung einer Stelle für das Klimaschutz
management in der Gemeinde Brühl bewilligt.

Für das Förderprojekt „Umsetzung des Integrierten Klimaschutzkonzepts für die Gemeinde Brühl – Erstvorhaben“ mit dem Förderkennzeichen 03K11372 hat die Gemeinde Brühl Frau Birgit Sehls als Klimaschutzmanagerin eingestellt. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit aus Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und läuft vom 01. Juni 2020 bis 31.Mai 2023. Frau Sehls ist es wichtig, nach ihrem Studium der Geowissenschaften und einer Ausbildung zur Koordinatorin für Klimaschutz und Ressourcenmanagement, sich auch beruflich für den Klimaschutz zu engagieren. Ihre Aufgabe ist es, das Integrierte Klimaschutzkonzept der Gemeinde Brühl umzusetzen. Dieses beinhaltet 32 Einzelmaßnahmen, die zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in der Gemeinde Brühl beitragen. Einige Projekte sind bereits angelaufen. Erfreulicherweise kann das STADTRADELN dieses Jahr im Herbst doch noch stattfinden und mit der Planung hierfür wurde begonnen. In Zusammenarbeit mit den Schulen in Brühl sind Projekte ins Rollen gekommen, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern den Klimaschutz voranzubringen. Unter anderem wurde ein Projekt im Rahmen der Klimapartnerschaft mit der Brühler Partnergemeinde Dourtenga in Burkina Faso ins Auge gefasst, um den GrundschülerInnen das Thema Klimaschutz näher zu bringen. Frau Sehls freut sich darauf, gemeinsam mit der Brühler Bevölkerung die Klimaschutzziele der Gemeinde und damit ein klimafreundliches Brühl zu erreichen.

 „Nationale Klimaschutzinitiative:
Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum am Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationalen Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.“

Brühl ist mit über 14.000 Einwohnern eine der attraktivsten Gemeinden in der Mitte der Europäischen Metropolregion Rhein-Neckar im Städtedreieck Mannheim-Heidelberg-Speyer. Die Gemeinde bietet Raum für Menschen, die ruhig wohnen, die Naherholungsmöglichkeiten am Rhein sowie die gute ...

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